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Bericht zum Walpurisnacht-Ritual 2009

12. Mail 2009

Der Höhepunkt am diesjährigen Frauenseminar war das Walpurisnacht-Ritual am Feuerplatz. Walpurga wurde schon seit jeher als Göttin der Fruchtbarkeit verehrt. Mit den alten Beltane Feierlichkeiten, die früher drei Tage und drei Nächte dauerten, wurde diese Göttin um Reiche Ernte und Segen gebeten.
 

In diesem Seminar ging es darum, geistiges Wachstum und emotionales Wachstum ins eigene Leben zu bringen. Sprich es ging um die Entwicklung und Entfaltung der einzelnen Teilnehmerinnen, der Gruppe und der Weiblichkeit im allgemeinen.

Doch, wie es so im Leben ist, kann man nicht sofort mit einem Ritual beginnen. Zuerst muss einmal der Alltag abgeschüttelt werden damit man den Raum und die Zeit für dieses enorme Entwicklungspotential betreten kann.
 

Beim Frauenseminar begann dies am ersten Abend mit den traditionellen Kreistänzen aus unterschiedlichen Ländern. Durch die Kreistänze erfolgt eine starke Erdung und man kommt zur Ruhe und inneren Stille. Weiters begannen alle Frauen bereits am ersten Abend eine Schutzschnur oder einen Kraft- und Schutzschmuck anzufertigen.
 

Die darauf folgenden zwei Tage hatten ungefähr die gleiche Zeiteinteilung. Mit sanften Hormon Yoga Übungen wurde der Tag begonnen, erst dann ging es zum Frühstück.

Die Vormittage waren den „weißen Göttinnen“ gewidmet, die sich durch Zielstrebigkeit und Genauigkeit auszeichnen. Mit Kreistänzen und Meditationen zum inneren Kind nahmen wir Kontakt mit diesen weiblichen Aspekten auf.

Die Nachmittage waren den „roten Göttinnen“ gewidmet. Diese fanden im Freien statt. Am ersten Nachmittag fanden wir einen Kraftplatz mitten im Wald mit dem plätschern eines kleinen Baches im Hintergrund.

Am zweiten Nachmittag waren wir damit beschäftigt, den Ritualplatz zu bestimmen und diesen mit Kreistänzen und Mantren einzuweihen.

Die Abende bzw. Nächte waren den „schwarzen Göttinnen“ gewidmet.

Auch hier haben sich wieder die Dynamik, die Kraft und die Flexibilität gezeigt. Auch wenn nicht immer alle bei allen Aktivitäten dabei sein konnten, war man doch immer in der Gruppe dabei. Integriert und voll aufgenommen.

Spontan ergab sich an diesem Wochenende auch noch eine Aufstellung mit allen Göttinnen-Aspekten. Es war sehr spannend zu sehen, wie die einzelnen Aspekte der Göttinnen - weiß, rot und schwarz - im täglichen Leben wirken und wie sich diese gegenseitig beeinflussen. Diese Aufstellung war eine Bereicherung für die ganze Gruppe.
 

Was bei dieser Aufstellung wieder einmal positiv aufgefallen ist, ist der energosophische Ansatz. Die Technik der Aufstellung wurde mit den energosophischen Werkzeugen ergänzt, d.h. zum richtigen Zeitpunkt kamen genau die passenden Releasing-Sätze für die Lösung. Die Deva Essenzen wurden diesmal nicht benötigt, da alles sehr klar, dynamisch und beweglich war. 

Der Höhepunkt war das Walpurisnacht-Ritual. Es war ein sehr magisches und kraftvolles Ritual. Bei diesem Ritual wurden die Sorgen und Ängste dem Feuer übergeben und die neuen Aspekte in Leben durch die bewusste Bewegung hineingetanzt.
 

Zum Abschluss des Seminars zündeten wir alle nach der Reihe eine Kerze an und verbanden sie mit dem Bewusstsein, dass wir von diesen 2 ½ intensiven Tagen mit nach Hause nehmen und in die Welt tragen werden.

Es war ein sehr beeindruckendes Seminar mit all den Eigenschaften der Weiblichkeit. Die Gruppe bestand aus 13 Teilnehmerinnen mit unterschiedlichsten weiblichen Aspekten.Dynamisch, offen, flexibel, teilweise – für das Außen – chaotisch wirkend, jedoch mit dem tiefen Vertrauen, dass alles zur richtigen Zeit kommen wird, nichts wichtiges fehlen wird und alle diejenigen Dinge erleben dürfen, die für sie wirklich wichtig sind.

Dies war möglich durch das hervorragende Einfühlungsvermögen und der Kraft der Leiterin Sonja Böhm-Schatzer. Ohne ihre starke Führung wäre es nicht möglich gewesen, SO VIEL an nur EINEM verlängerten Wochenende zu erleben.

Autorin: Kerstin Fuchsbauer

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